Die Uniformen der Wehrmacht wurden zum Teil von der Reichswehr übernommen, aber während des gesamten Zeitraums von 1933 bis 1945 modernisiert und ersetzt.
Mit Verfügung vom 17. Februar 1934 gab Hitler an, zum 1. Mai 1934 das Hoheitszeichen („Hoheitsadler“) an Kopfbedeckung und Uniform einzuführen. Der auf einem gesonderten Stoffstück gewebte bzw. aufgestickte „Brustadler“ wurde auf der rechten Seite der Feldblusen, Matrosenjacken etc. getragen. Für Unteroffiziere waren die Brustadler maschinengestickt, für Offiziere teilweise auch handgestickt, für Generale ab 1942 immer in Gold und handgestickt.
Beim Heer war die Grundfarbe der Uniform Feldgrau, bei der Luftwaffe ein etwas helleres Blaugrau und bei der Marine marineblau. Im Jahr 1944 wurde die Felduniform 44 eingeführt, die die bisherigen Uniformen des Heeres und der Luftwaffe durch eine einheitliche, bräunliche Uniform ersetzen sollte. Dies wurde bis Kriegsende aber nicht mehr voll umgesetzt.
Es wurden nach Anzugsarten unterschieden (hier die sechs grundlegenden):
- Paradeuniform
- Dienstanzug
- Sportanzug
- Ausgehanzug
- Gesellschaftsanzug
- Tropenanzug
Die Wehrmacht setzte im großen Umfang Tarnuniformen der Waffen-SS und der Felddivisionen der Luftwaffe ein. Eine Besonderheit der Uniformierung der Soldaten war, dass bei der Wehrmacht zu allen Anzugsarten (außer beim Sport) die Ehrenzeichen und Verdienstorden getragen wurden, auch im Feld. |